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Umbaumaßnahmen Netzwerktechnik

Schon länger geplant, setze ich aber jetzt erst um. Geplant ist, die bisher recht umständliche Netzwerkverkabelung komplett aufzulösen und durch professionelle Technik mit Patchpanels zu ersetzen.

  1. Der DSL-Router, ein Computer mit OpenBSD als Betriebsystem und vier Netzwerkinterfaces (WAN, LAN, DMZ und W-LAN) wird entfernt und durch ein ITX-System mit niedrigerem Stromverbrauch ersetzt. Der Router wird mit CF-Karten zwecks Geräuschminimierung und Stromverbrauchsenkung ausgestattet. Der Standort wird zudem vom oberen Stockwerk in den Heizungsraum verlegt, wo auch der Telefonanschluss ist.
  2. Das Telefonkabel, das bisher den Splitter im oberen Stockwerk versorgte wird als Netzwerkkabel misbraucht.
  3. Das Arbeitszimmer meiner Eltern bekommt richtiges Ethernet, keine instabile WLAN-Lösung mehr.
  4. Im oberen Stockwerk wird ein 8-Port Patchpanel und ein 8-Port-Switch installiert, der dann insgesamt drei 2-fach Netzwerkdosen im oberen Stockwerk versorgt.

Geplant ist im Moment der Umstieg auf ISDN, sowie der Einsatz von IP-Telefonie.


Hier ein paar Fotos zu den Umbauarbeiten:


Ein Speedport W500V versorgte übergangsweise unser Haus mit Internet. Ich habe kurze und farbige Strippen gewählt, um den Überblick zu behalten. Die beiden Netzwerkdose dienen als Mini-Patch-Panel. Das obere Kabel ist das Telefonkabel, es geht zum oberen Stockwerk. Das untere Kabel ist neuverlegt, es geht in den Nebenraum zum Computer meiner Eltern und zu dem Netzwerkdrucker.


Die HorstBox wurde zeitweise auch eingesetzt. Aufgrund von Designfehlern taugte die HorstBox nicht wie gedacht als Telefonanlage.


Als eine Art Notbehelf diente dieses alte Telefonpatchpanel als Adapter fuer die Telefonleitung auf Netzwerkkabel.


Dieses wurde ersetzt durch ein richtiges Patchpanel und einem Switch.


So sieht der Verteiler fertig aus. Man erkennt, dass die Netzwerkkabel doppelt belegt wurden. Der Uplink-Port am Switch ist leider die Nummer 8, weswegen die Kabel nicht 1:1 laufen.


Der Speedport dient nun als WLAN-Repeater und analogem Terminaladapter. Somit ist das Billig-Telefon aus China auf dem Bild ein IP-Telefon. Möglich wurde dies durch ein Firmware-Wechsel auf die bitswitcher-Software.